Von Robert A. Emmons von der Universität in Kalifornien gibt es dazu eine bereits klassische Studie:

 

In Phase eins sollten Personen zehn Wochen lang ein Tagebuch führen, in dem sie ihr emotionales Befinden, ihre körperlichen Beschwerden, ihr Gesundheitsverhalten (Bewegung, Alkohol, Medikamente) und ihren Gesundheitszustand (Kopfschmerzen, Erkältung,…) notieren. Einmal pro Woche sollten sie dann über ihr Lebensgefühl Auskunft geben und darüber, wie zuversichtlich sie in die kommende Woche blickten.

 

In Phase zwei wurden die Personen nun in drei Gruppen unterteilt.

Gruppe A „Die Neutralen“ sollten jene fünf Ereignisse aufschreiben, die sie am meisten beschäftigten.

Gruppe B „Die Gestressten“ sollten fünf kleine Stresssituationen notieren.

Gruppe C „Die Dankbaren“ wurden gebeten, fünf Dinge aufzulisten, für die sie in der vergangenen Woche dankbar waren.

 

Das Ergebnis?

Die „Dankbaren“ unterschieden sich von den beiden Kontrollgruppen folgendermaßen: Sie waren:

  • zufriedener,
  • zuversichtlicher für die kommende Woche,
  • litten weniger unter körperlichen Beschwerden,
  • verwirklichten mehr Ziele und
  • waren besser in der Lage, negative Ereignisse zu bewältigen

 

Was damit tun? Bei Interesse einfach Tagebuch führen wie Gruppe C!

Oder das Vierschritt-Modell von Timothy Miller:

  1. Identifiziere nichtdankbare Gedanken
  2. Formuliere dankbare Gedanken
  3. Ersetze die nichtdankbaren Gedanken durch dankbare Gedanken
  4. Übertrage das innere Gefühl in die Handlung