Ich spreche gerne mit mir selbst und habe in mir einen Gesprächspartner gefunden, der sich ehrlich für mich interessiert. Manchmal ist es aber auch ein wenig mühsam.

Vor ein paar Tagen erzählte ich meinem BACKUP, dass ich für die NLP-Ausbildung verschieden Lernmodell verwenden werde…

 

BACKUP: Jetzt einmal langsam! Was soll so eine NLP-Ausbildung eigentlich bringen?

Was kann jemand dann, was er nicht schon vorher konnte?

ICH: Ein fertiger NLP – Practitioner kann die vorhersagbare Irrationalität vernünftig und achtsam managen. Die eigene und die der anderen.“

BACKUP: Sehr tiefsinnig!

ICH: Stimmt.

BACKUP: Und reines Geschwafel. Mit dem kann keiner etwas anfangen!

ICH: Gut! Also NLP heißt Neuro-linguistische-programmieren.

BACKUP: Es wird dadurch kein bisschen besser! Hat nicht einmal ein Seminarteilnehmer gesagt – er wisse immer noch nicht was NLP sei, aber es sei super?

ICH: Das hast du dir gut gemerkt. NLP besteht aus Selbstmanagement und Kommunikation. Es verhilft auch in schwierigen Situationen selbstbewusst aufzutreten, zu überzeugen und einfühlsam mit anderen umzugehen.

Weil ein Practitioner gelernt hat, wertschätzend und respektvoll zu handeln. Und entdeckt hat, dass das Leben wert ist, gelebt zu werden. Leidenschaftlich und manchmal kompromisslos. Weil er Wünsche in Ziele verwandeln kann, und er sich selbst versteht. Versteht, wieso er manchmal etwas komisch ist und was ihn im tiefsten Herzen bewegt.
Es macht ihm Freude, das Schöne zu sehen, auch wenn es nicht jeden Tag sichtbar ist. Es fasziniert ihn, mächtig zu sein und über seine Stimmung und Befindlichkeit selbst zu entscheiden. Das macht ihn selbstbestimmt und frei.
Es gelingt ihm leicht, Menschen zu begleiten, zu unterstützen und zu führen. Und genauso gelingt es ihm, Menschen ihre Grenzen aufzuzeigen, wenn es notwendig ist und „Rumpelstilzchens“ runter zu holen.
BACKUP: Immer noch Geschwafel! Ich kürze mal ab. Ist ein NLP-Practitioner beruflich erfolgreicher?

ICH: Sag ich doch!

BACKUP: Ist ein NLP-Practitioner glücklicher?

ICH: Hörst du nicht zu?

BACKUP: Kann sich ein NLP-Practitioner klar und präzise ausdrücken?

ICH: …

BACKUP: Warum sagst du nichts?

ICH: Ich merke die Absicht und bin verstimmt.

BACKUP: Jetzt windest du dich mit einem Göthe-Zitat heraus! Wird die Ausbildung wenigstens lustig?

ICH: Ja.

BACKUP: Hätte ich bei dir auch nicht anders erwartet. Und um welche Inhalte geht es jetzt wirklich?

ICH: Okay, damit das Ganze ein Ende findet. Du nervst nämlich wirklich!

Rapport, Pacing und Leading, Kalibrierung, Meta-Modell der Sprache, Milton-Modell der Sprache, Zielmodell, Metaphern, Ankern, Logische Ebenen, Preframing, Reframing, Timeline, Teile-Arbeit, Ressourcenmanagement, Metaprogramme, Strategien, Submodalitäten, Kooperative Kommunikation, Werte und Kriterien, NLP-Techniken…

BACKUP: Und? War das so schwer? Wann geht’s denn los?

ICH: Das erste Modul beginnt am 8. Dezember 2017 um 10 Uhr.
Ich habe hier eine Liste:
Modul 1: 8.-10. Dezember
Modul 2: 12.-14. Jänner (Beginn: Freitag um 16 Uhr)
Modul 3: 9.-11. März (Beginn: Freitag um 13 Uhr)
Modul 4: 20.-22. April (Beginn: Freitag um 13 Uhr)
Modul 5: 26.-30. Mai
Modul 6: 16.-17. Juni

BACKUP: Und wo muss man da hin?

ICH: Im Dezember zuerst nach Wien, wenn du nicht eh schon da bist. Im März und im April musst du nach Graz. Aber lies weiter, so kannst du dir alles gut merken.
Module 1,2,5,6: Don Bosco Haus, 1130 Wien, St. Veit Gasse 25
Modul 3 und 4:  Steiermarkhof,  8052 Graz, Krottendorferstraße 81

BACKUP: Was kostet der Spaß?

ICH: Für die Teilnahme an der Ausbildung investiert man € 2.950.- (inkl. USt.)! Die Unterlagen erstelle ich für alle, die sind schon mit dabei. Für Nächtigung und Verpflegung sorgt jeder selbst.

BACKUP: Geht das nicht billiger?

ICH: Bei Anmeldung und Einzahlung bis 8. August gibt es den Frühbucherbonus, da zahlt man nur € 2.500.- (inkl. USt.) und bei Anmeldung und Einzahlung bis 8. Oktober gibt es einen Späterbuchbonus um € 2.750.- (inkl. USt.)

BACKUP: Bekommen die Absolventen der Ausbildung als Belohnung eine Medaille?

ICH: Nein! Aber ein Zertifikat, das kann sich jeder dann einrahmen. Und draufstehen wird: ÖDV-NLP (Österreichischer Dachverband für Neurolinguistisches Programmieren)

BACKUP: Und wie meldet man sich an?

ICH: Mit einem Mail, dann informiere ich darüber, welche Schritte zur Bewerbung für die Ausbildung notwendig sind. Jeder kann schon mal ein Curriculum Vitae und ein Motivationsschreiben vorbereiten.

BACKUP: Curriculum Vitae? Sag doch einfach Lebenslauf! Und alles was du da vorher aufgezählt hast, den ganzen Stoff, den sollen die lernen?

ICH: Lernen und können! Deswegen die verschiedenen Lernmodelle.

 

… ich war nun sehr froh, dass BACKUP gedankenverloren verstummte. Manchmal nerven mich meine Gespräche mit mir auch ein wenig!