…eine Geschichte, die manche von euch vielleicht kennen…

 

Wer ist Joshua David Bell? Joshua David Bell spielt Violine. Ziemlich gut! Vermute ich zumindest. Weil er sich im Jahr 2001 eine echte Stradivari um $ 3.500.000.- leisten konnte. Vermutlich bekam er einwenig Geld für die Einspielung der Originalmusik von John Corigliano für den Soundtrack des Films „Le Violin rouge“ (Die rote Violine) im Jahr 1998. Das klang offensichtlich ziemlich gut, sodass die Filmmusik im Jahr 2000 mit dem Oscar ausgezeichnet wurde. Derzeit ist Bell Musikdirektor der Academy of St. Martin in the Fields und dazwischen spiel er weltweit in Konzertsälen.

 

Am 12. Jänner 2007 packte Bell seine Stradivari und stellte sich in einfacher Kleidung eine dreiviertel Stunde in eine U-Bahn Station in Washington und spielte Werke von Johann Sebastian Bach, Franz Schubert und anderen Komponisten. In dieser Zeit kamen 1.097 Personen an ihm vorbei – das war belegbar durch die Videoaufzeichnung. Die NSA weiß vermutlich noch mehr…

 

Nun meine Frage zu dieser Geschichte: Wie viel Geld hat er in dieser Zeit vermutlich eingespielt?

 

Die Antwort dazu findest du weiter unten…

 

Nun zur Auflösung: Er bekam § 52,17.- Wobei eine Person ihn jedoch vermutlich erkannt hatte und für den Hörgenuss § 20.- gab.

Warum diese Geschichte? Vielleicht ist sie eine Gelegenheit, den einen oder anderen Gedanken über unsere inneren Bewertungsprozesse und deren beliebige Kriterien-Bildung zu entdecken…